Ausstellung

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ARTme — Nischen

24.6.— 19.9.2021

Mit Arbeiten von: arrtist duo (Nathalie Franz, Alexander Suvorov), Bastian Börsig, Janusz Czech, Julian Fickler, Hirofumi Fujiwara, Maximilian Lanzl, Antoanetta Marinov, Johannes Mundinger, Hiroshi Oka, Simon Pfeffel, Lukas Rehm, Nemanja Šarbajić, Tatjana Stürmer, Tobias Talbot, Johannes Vetter, Constanze Zacharias
Kuratiert von Alexander Suvorov

Eröffnung: Donnerstag, 24. Juni 2021, 18-22 Uhr
Bitte melden Sie sich für eines der Zeitfenster an: 18-19 Uhr, 19-20 Uhr, 20-21 Uhr, 21-22 Uhr | Telefon 08331 850-771

 
Kunststoffskulptur einer jungen Person mit heller Kleidung

Hirofumi Fujiwara, Utopian (neon yellow), 2020, Kunststoff Acrylharz, 110 × 32 × 30 cm

Zeichnung mit wiederkehrendem, weißem Schriftzug New Day, der eine Schleife vor schwarzem Hintergrund bildet

Arrtist Duo (Nathalie Franz & Alexander Suvorov), New Day, Kohle auf Hartschaumplatte, 195 × 165 cm

In Zusammenarbeit zwischen dem Kulturamt der Stadt Memmingen und einem internationalen Künstler*innenkollektiv entstand auf Initiative zweier junger bildender Künstler das Projekt ARTme als ein Bestandteil der Memminger Meile 2021. Maximilian Lanzl (Memmingen) und Alexander Suvorov (Karlsruhe) verbindet ein gemeinsames Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Das Projekt ARTme präsentiert verschiedene Formate wie Ausstellungen, Interventionen im öffentlichen Raum, Residenzen im Rosenareal, Werkstattbesuche, moderierte Spaziergänge und ein Konzert. Gezeigt werden aktuelle künstlerische Positionen aus den Bereichen Bildende Kunst, Grafik, Malerei, Performance, Medienkunst und Disturb Art. Die Gruppenausstellung ‚Nischen‘ in der MEWO Kunsthalle vereint Arbeiten aller Beteiligten und wird von Alexander Suvorov kuratiert.

Als Ausgangspunkt für die Ausstellung wählten die jungen freischaffenden Künstler*innen ein Thema, das sie während ihrer Ausbildung und ihrem Schaffensprozess immer wieder umtreibt: das Finden der eigenen Nische. Bei aller Freiheit der Verhältnisse bleibt der Anspruch, sich stets von anderen unterscheiden und in jedem Moment individuell agieren zu müssen – im Extremfall, um der Logik des Kunstmarktes zu folgen. Die Suche nach einer noch unbesetzten Nische für die eigene Position wird existenziell. Diese konkret, aber auch metaphorisch gemeinte kleine Raumerweiterung verspricht den Künstler*innen, sich unbehelligt darin aufhalten und entfalten zu können – ein kleiner Bereich mit großem Freiheitsversprechen. Dieser Suche nach der eigenen Nische gehen die beteiligten Künstler*innen in ihren Kunstwerken für die Ausstellung nach.

Foto von zwei Sprühfahrzeugen auf einem Flughafen

Lukas Rehm, Solastalgia, 2020/2021, video still