Vergangene Ausstellung

Florian Bielefeldt:
What the hell was I thinking?

Ein Blick ins Atelier
18. März — 1. Mai 2017

Eröffnung: 17. März 2017, 19 Uhr; Eintritt frei

Florian Bielefeldt: Bohren, 2016, Acryl auf Papier, 80×60cm

Bohren, 2016, Acryl auf Papier, 80×60cm"

Wie so viele Künstler verschlug es Florian Bielefeldt (*1977 in Frankfurt a. M.) nach dem Studium – auf der Flucht vor Armut und Hunger – ins Herz der Republik nach Berlin, wo er sich in einer Kunstszene wiederfand, die weder Furcht noch Feinde kannte. Im Stahlbad aus Vernissagen, Projekten und Jobcenterbesuchen wünschte er bisweilen, den Verstand zu verlieren, wie bereits viele seiner Mitstreiter vor ihm, die in Projekten zu Goldstaub zerfallen waren, auf Gallery Weekends verdampften oder einfach vom Mahlstrom des Erfolgs hinweggesogen wurden. Dieses Sehnen indes erfüllte sich nicht. Mit dem Ausruf »ersauft an eurem Blut ihr dreckigen Calvinistenschweine« nahm er stattdessen zähneknirschend den fahlen Fehdehandschuh der Realität auf. Seitdem erhielt er verschiedene Stipendien, und er arbeitet als Künstler und Illustrator sowie als Mitglied der Künstlergruppe ›die Fortunisten‹ in einer Ateliergemeinschaft in Kreuzberg und lebt in Neukölln.
 

Florian Bielefeldt: More Booze, 2016, Acryl auf Papier, 40×60cm

More Booze, 2016, Acryl auf Papier, 40×60cm

 

 

Florian Bielefeldt: Play, 2015, Acryl auf Papier

Florian Bielefeldt: Play, 2015, Acryl auf Papier